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Das Azadi-Institut auf Deutschland-Reise

Weimarer Rathaus

Weimarer Rathaus, © Daniel Gallmann

20.09.2019 - Artikel

14 Germanistik-Studenten und -Dozenten des Döwletmammet Azadi Instituts für Weltsprachen (Aschgabat) unternahmen im Sommer 2019 eine Studienreise durch das Land ihrer Fremdsprache. Die Etappenorte dieser zweiwöchigen Deutschland-Reise, die vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert wurde, waren die Städte Weimar, Halle, Leipzig, Potsdam und Berlin.

Dabei gab es jeden Tag ein volles Programm mit Landeskunde, Germanistik und Wissenschaft. So erfuhren die jungen Deutschlerner bei einer Stadtführung durch Weimar über Goethes Wohnorte und sein Verhältnis zur Stadt, kurz darauf konnten sie im Goethe-Schiller-Archiv die Originalhandschriften der beiden großen Dichter anschauen. Denkwürdig war der Besuch in der Gedenkstätte Buchenwald, denn im Archiv konnten die Teilnehmer auch über das Schicksal turkmenischer Lagerinsassen (als Soldaten der Roten Armee) recherchieren. Hochinteressant für die zukünftigen turkmenischen Deutsch-Lehrer war auch der Besuch beim Schubert Verlag (Leipzig), denn dort konnten sie Schritt für Schritt die Entstehung eines Deutsch-Lehrbuchs verfolgen: vom Entwurf über den Druck bis hin zum Versand. Akademisches Programm stand bei den Besuchen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Universität Potsdam auf der Tagesordnung, wobei die turkmenischen Studenten die Möglichkeit nutzten, den deutschen Studierenden Turkmenistan und seine Kultur mit Präsentationen vorzustellen.

Für alle Teilnehmer war es eine schöne und einmalige Erfahrung, das Land ihrer Fremdsprache mit eigenen Augen sehen zu können und ihre guten Deutschkenntnisse auch mal in der Praxis anwenden zu können. 

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