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10 Jahre PASCH-Schulen

24.10.2018 - Artikel

Mit ihren Märchen der Gebrüder Grimm begeisterte die Geschichtenerzählerin Katharina Ritter aus Österreich zunächst die Schülerinnen und Schüler der Schule Nr. 27, der PASCH-Schule in Aschgabat, und dann die Deutschschüler und –studenten auch aus anderen Schulen und Universitäten im Puppentheater in Aschgabat.

PASCH-Schülerinnen
PASCH-Schülerinnen© Schule Nr. 74

PASCH steht für „Schulen: Partner der Zukunft“. 2008 hat der damalige Außenminister und heutige deutsche Bundespräsident Steinmeier dieses Programm ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es, ein weltumspannendes Netzwerk von mindestens 1.000 Partnerschulen aufzubauen und damit bei jungen Menschen Interesse und Begeisterung für das moderne Deutschland zu wecken. Gleichzeitig sollte das Programm ein Netzwerk junger Menschen schaffen, die Deutschland nachhaltig und langfristig verbunden bleiben. 

Seit 2008 hat sich das Programm zu einem großen Erfolg entwickelt: Weltweit vernetzt PASCH seit 2008 über 600.000 Schülerinnen und Schüler sowie Alumni weltweit und hat sich zu einem der wichtigsten Programme  der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik entwickelt. 

Als ein zentraler Akteur der Initiative wählt das Goethe-Institut Schulen für das Netzwerk aus. Partnerschulen eine erstklassige Ausstattung, die häufig zur besten im jeweiligen Land zählt. Darüber hinaus strahlen die Partnerschulen als Kompetenzzentren auf weitere Schulen der Region aus. Partnerschulen müssen aber auch einen eigenen  Beitrag leisten: So sollen sie zum Beispiel dafür sorgen, dass Deutschlehrer fortgebildet werden können und dass nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen reisen dürfen. Besonders engagierte Schüler werden zudem vom Goethe-Institut zu dreiwöchigen internationalen Jugendkursen nach Deutschland eingeladen.

 In Turkmenistan gibt zwei PASCH-Schulen: die Schule Nr. 27 in Turkmenabad und die Schule Nr. 27 in Aschgabat, die die Botschafterin Margrett Uebber am 22. Oktober besuchte:

Wir sind Ihrem Herrn Präsidenten sehr dankbar, dass er uns diese Möglichkeit gibt, das Programm hier in Turkmenistan umzusetzen, und wir hoffen, dass es in der Zukunft möglich sein wird, weitere Schulen in das Programm einzubeziehen. Hieran wollen wir als Botschaft mit den turkmenischen Partnern arbeiten, um noch bestehende Probleme zu beseitigen.

 

Besonders erwähnen möchte ich an dieser Stelle auch die Deutschlehrer dieser Schule, die ihre Aufgabe mit größtem Engagement erfüllen und durch kontinuierliche Fortbildung sicherstellen, dass die Ansprüche an das Niveau einer PASCH-Schule erreicht wird. Ihnen einen besonderen Dank – und natürlich auch  Euch, den Schülern. Ich stelle immer wieder fest, dass nicht nur viele junge Menschen in Turkmenistan die deutsche  Sprache erlernen, sondern auch, dass diejenigen, die es tun, wirklich herausragende Sprachkenntnisse haben. Davor habe ich großen Respekt, denn ich weiß, wie schwer Deutsch ist.

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