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Deutsch-französische Zusammenarbeit

23.01.2019 - Artikel
Deutsch-französische Zusammenarbeit
Deutsch-französische Zusammenarbeit© Michael Gottschalk/photothek.net

Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Macron haben heute in einer feierlichen Zeremonie im Krönungssaal des Rathauses von Aachen den neuen deutsch-französischen Vertrag („Vertrag von Aachen“) unterzeichnet. Mit dem neuen Vertrag soll die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich weiter vertieft werden.

Frankreich ist Deutschlands engster und wichtigster Partner in Europa. Mit keinem anderen Land gibt es eine so regelmäßige und intensive Abstimmung auf allen Gebieten.

Der neue Vertrag ergänzt den Élysée-Vertrag vom 22.01.1963 und schreibt ihn fort. Der Élysèe-Vertrag war entscheidend für die historische Versöhnung Deutschlands und Frankreichs nach dem Zweiten Weltkrieg. Der neue Vertrag basiert inhaltlich auf der Gemeinsamen Erklärung von Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Macron vom 22.01.2018 zum 55. Jahrestags des Élysée-Vertrags. Elemente sind:  Bekenntnis zur Weiterentwicklung der EU, Abstimmung der Außen-, und Sicherheitspolitik und Entwicklungszusammenarbeit, Zusammenwachsen der Zivilgesellschaft, grenzüberschreitende Zusammenarbeit, Globalisierung, Konvergenz der Volkswirtschaften und Zukunftsthemen / Klimaschutz.

Darüber hinaus verabschiedeten die beiden Parlamente in feierlichen Sitzungen in Paris und Berlin ein deutsch-französisches Parlamentsabkommen.

Dreh- und Angelpunkt der deutsch-französischen Freundschaft bleibt die Europäische Union. Daher enthält der Aachener Vertrag ein gemeinsames Bekenntnis zu einer starken EU.

Text Élysée-Vertrag

Aachener Vertrag


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